Studien

Genossenschaftliche DNA

Im Nachgang des Uno Jahres der Genossenschaften 2012 hat der Internationale Genossenschaftsbund ICA den sogenannten «ICA Blueprint» veröffentlicht, im Eigenverständnis eine «Strategie für eine genossenschaftliche Dekade». Diese «Strategie» fordert genossenschaftliches Wachstum sowie eine bessere Sichtbarkeit der Genossenschaften mit dem Ziel, die bevorzugte Wirtschaftsform weltweit zu werden.

Hält diese geforderte Renaissance der Genossenschaften aber der Empirie Stand?

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Der Genossenschaftszweck – gestern und heute

Art. 828 Abs. 1 OR5 definiert die Genossenschaft als eine als Körperschaft organisierte Verbindung einer nicht geschlossenen Zahl von Personen oder Handelsgesellschaften, die in der Hauptsache die Förderung oder Sicherung bestimmter wirtschaftlicher Interessen ihrer Mitglieder in gemeinsamer Selbsthilfe bezweckt. Damit weicht der Gesetzgeber für die Genossenschaft als einziger Rechtsform des Obligationenrechts vom in Art. 530 Abs. 1 OR festgelegten und für sämtliche Handelsgesellschaften geltenden Prinzip der freien Zwecksetzung ab. In der Praxis bereitet es freilich Schwierigkeiten, die rechtswidrigen von den nur atypischen Genossenschaftszwecken zu unterscheiden.

Genossenschaftszweck.pdf

Notenstein Gespräch: Haben Unternehmen gelernt?

Gute Unternehmensführung bedeutet Kontrolle, aber auch Raum für unternehmerische Initiative. Dabei sind verschiedene Anspruchsgruppen zu berücksichtigen.

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Erfolgreiche Schweizer Genossenschaftsbanken vor strukturellen Herausforderungen

Auch in der Schweiz sind Genossenschaftsbanken vergleichsweise gut durch die Krise gekommen. Sie haben in den vergangenen Jahren Marktanteile und Mitarbeiterzahl gesteigert, ihre Cost Income Ratio verbessert, sind gut kapitalisiert und operieren mit niedrigeren Risiken als andere Banken.

Gleichwohl stehen gerade Kleinstbanken vor Herausforderungen bei der Stabilisierung ihres Wachstums. Das fängt an bei der IT, Compliance und Eigenkapitalbeschaffung und reicht bis zu neuen Wettbewerbern aus dem Non- und Near-Bank-Bereich.

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Finanzierung von Genossenschaften

Der folgende Aufsatz befasst sich mit den Finanzierungsmöglichkeiten von genossenschaftlich strukturierten Unternehmen mit Blick auf deren künftige Herausforderungen und zukunftsgerichtetes Potential. Insbesondere soll ein vertiefter Einblick in die Problematik der Finanzierung mittels Finanzierungsformen kapitalistischer Ausprägung gegeben werden. Besonders der Partizipationsschein, welcher in den letzten Jahren bei Aktiengesellschaften zwar an Aktualität eingebüsst hat, wird als mögliche Option eines erweiterten Finanzierungskonzepts diskutiert.

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